1997 – Westweg Pforzheim-Basel (letzte Etappe)
29. Mai – 01. Juni 1997
Von Hinterzarten bis Basel

1. Tag
Wir sind gegen 8.30 Uhr in Hinterzarten und beginnen die erste Tour. Über den Rainamartihof wandern wir zum Feldsee und hinauf zum Seebuck. Hier begleitet uns ein „Feldbergrancher“ über die langgezogenen Höhenrücken des Feldberges und macht uns auf die Arbeit des Naturschutzes aufmerksam. Auf einer Höhe von 1.495m haben wir prächtige Ausblicke über den Süd-West-Schwarzwald die den Wandertag zu einem einmaligen Erlebnis werden lassen. Über den Stübenwasen kommen wir zu Notschrei. Hier erwartet uns der Bus und bringt uns in unser Standquartier Hotel Belchen-Multen. Das Haus liegt auf 1.030m in einer „sonnigen Talmulde“ unterhalb des Belchen. Hier werden wir gut versorgt und können uns von der 25 km langen Tour erholen.
2. Tag
Mit dem Bus fahren wir zum Notschrei und beginnen die 2. Tour. Diese ist mit 18 km etwas kürzer. Vom „höchsten“ Gipfel geht’s zum „schönsten“ Gipfel des Schwarzwald den Belchen. Über den Trubelsmatterkopf wandern wir hinunter zum Wiedener Eck, dann stetig bergauf zum Belchen mit seiner grandiosen Aussicht. Abwärts geht’s über den Hohkelch mit prächtiger Aussicht. Am Haldenhof erwartet uns der Bus und bringt uns zurück ins „Basislager“. Wer sich dort gestärkt und erholt hat kann auf dem Belchen den Schwarzwald in der Abendsonne genießen.
3. Tag
Durch die Zubringerfahrten mit dem Bus lernen wir die Landschaft um den Westweg besonders intensiv kennen. Wir fahren hinauf zum Haldenhof und beginnen die vorletzte Tour mit 20 km. Wir steigen zum Sirnitz-Sattel hinauf und genießen den Ausblick ins Münstertal, ins Wiesental und zurück zum Belchen. Jetzt liegt der Blauen vor uns mit seiner Fernsicht in die Vogesen. Das heutige Tagesziel ist das Städtchen Kandern. Noch einmal bringt uns der Bus zurück hinauf nach Multen in unseren Schwarzwaldgasthof.
4. Tag
Nach dem Frühstück laden wir den Bus und heute geht’s zur Endrunde. Ade Familie Demmler – ade Belchenland – auf geht’s nach Basel. Beschaulich ohne nennenswerte Höhenunterschiede wandern wir über Egerten durch den Röttler Wald nach Obertüllingen. Vor uns liegt das Dreiländereck „Deutschland – Schweiz – Frankreich“, in der Mitte Basel am Rheinknie. Beim Abstieg vom Tüllinger Berg überqueren die Schweizer Grenze und kommen entlang der „Wiese“ hinein nach Basel zum Ende des Westweges am „Badischen Bahnhof“. Nach 23 km haben wir eine erholsame gemütliche Schlusseinkehr bestellt und fahren anschließend mit dem Bus zurück nach Nellingen.

Wanderführer: Rosemarie und Reinhard Schade