Wanderwochen 1990-1999

1991 – Toblach

21. September – 28. September 1991

Samstag, 21. September

Anreise mit dem Bus zum Standquartier „Trogerhof-Hotel Monica“. An diesem Abend bietet das Hotel einen kostenlosen Tiroler Abend für uns an. Nachmittags um ca. 16.00 Uhr Dorfbesichtigung Toblach und Spaziergang zum Haselsberg und Schopfenhof (Weg 26) – evtl. kurze Einkehr. Über das Klammschloss wandern wir dann abwärts nach Jnnichen. Bequeme Wanderstrecke (geteert), herrliche Aussicht zu den östlichen Dolomiten. Der Bus bringt uns dann ins Hotel nach Toblach zurück.

Sonntag, 22. September (Einlauftour)

Busfahrt zum Pragser Wildsee (1.500m) – ½ Stunde -. Wanderung zunächst entlang des Westufers zum Grünwaldtal. Dann leicht aufwärts über die Grünwaldalpenhütten (Rast), später mehrmals das vermurte Bett des Grünwald- und Finsterbaches überschreitend bis zur alten Kaserhütte, wo jetzt eine neue, schöne Jägerhütte steht (1.762m), also rd. 300m Steigung hierher. Wir wandern den gleichen Weg über das reizvolle Grünwaldtal zurück, machen aber dann noch den Rundweg am Ostufer entlang. Gesamtstrecke an diesem Tag ca. 16 km / 4-5 Stunden.

Montag, 23. September

Fahrt mit dem Bus über Jnnichen – Sexten – Moos nach Bad Moos (1.356m). Auffahrt mit Sessellift zur Rotwandwiesenhütte (Rudi-Hütte) (1.900m). Wanderung auf Weg 15 a. Größtenteils Bergawanderung auf 2.000m. Am Kreuzbergpass umfangreiche Bunkeranlagen aus der Mussolini-Ära. Gegenüber der „Karnische Kamm“, den wir 1980 begangen haben. Der Kreuzbergpass ist die deutsch-italienische Sprachgrenze und die Grenze zur Nachbarprovinz. Vorsorglich wird hier der Bus stationiert, die Wanderung geht aber talabwärts weiter nach Sexten und Moos, Weg 13 a rechts des Sextenbaches. Von den ersten Häusern in Moos leitet ein Verbindungsweg 1 b direkt zum Ausgangspunkt in Bad Moos zurück, wo wieder der Bus steht. Ab Kreuzbergpass 2 Std.

Dienstag, 24. September

Kronplatz (2.250m), Aussichtsberg 1. Ranges bei Bruneck. Busfahrt zum Furkelsattel. Ab hier Wanderung über den Panoramaweg P über Panoramahütte (2.038m) zum Gipfel (2.250m) in 2 ½ Std. Der Panoramaweg wartet nach jeder Biegung mit einer anderen Aussicht auf. Die Aussicht vom Kronplatz selbst aber ist berühmt – eine der schönsten in den Dolomiten von der Marmolata bis zu den Zillertaler Fernern. Einkehr Brunecker Haus des AVS. Über Weg 3 steigen wir ab zur Geiselsberger Hütte (2.080m), zur Lorenzi-Hütte (1.776m) und nach Geiselsberg (Kirche) auf 1.344m, wo uns der Bus erwartet.

Mittwoch, 25. September

Eine etwas anstrengende Bergauf- und Bergab-Tour zur Drei-Zinnen Hütte. Busfahrt bis zum Hotel „Drei Zinnen“. Von dort führt zunächst ein Karren – dann ein Bergweg Nr. 102 hoch bis zur Zinnenhütte auf 2.405m. Höhenunterschied also etwa 1.000m / Gehzeit 4 Std. Einkehr Zinnenhütte – sie liegt direkt gegenüber den Drei Zinnen und dem Paternkofel. Der Abstieg erfolgt durch das Altensteintal (Weg 102) zur Talschlusshütte im Fischleintal und gemeinsam mit den Nichtbergsteigern anschließend zum Fischleinboden. 2 Std.. Nichtbergsteiger bleiben im Höhlensteintal im Bus bis Sexten. Ab Sportzentrum Waldheim in Sexten Wanderung durch den Waldweg ins Fischleintal FWW 5 und Weg 1 a bis Fischleinboden und zur Talschluss-Hütte (Einkehr): 2 ½ Std. Hier warten wir dann auf die Bergsteiger von der Zinnen-Hütte und wandern gemeinsam zurück zum Fischleinboden, wo der Bus auf uns wartet.

Donnerstag, 26. September

Busfahrt zum Brückele (1.500m). Von dort mit Linienbus bergauf zur „Plätzwies“ (1.993m). Bergsteiger steigen auf Weg 40 zum Dürrenstein (2.839m) hoch und brauchen dazu knapp 3 Stunden. Vom Vorgipfel kurzer Zwischenabstieg mit Drahtseil dann zum Hauptgipfel. Besonder schönes Panorama von den Ötztaler Alpen bis zur Marmarolegruppe. Rückweg anfangs gleich, doch etwa halbwegs links halten über den Forststeig zum Strudelkopfsattel.
Nichtbergsteiger überqueren die Plätzwies auf Weg 37 bis zur Dürrenstein-Hütte, dann auf Weg 34 bergauf zum Strudelkopfsattel (2.200m) und zum Strudelkopf mit Heimkehrerkreuz (2.307m), Gehzeit 2 Stunden. Auf dem Sattel treffen sich beide Gruppen wieder und wandern bergab zunächst zur Dürrenstein-Hütte (2.040m) und später auf Weg 37 weiter abwärts nach Schluderbach (1.438m) – 2 Std. Dort erwartet uns der Bus und bringt uns zurück nach Toblach.

Freitag, 27. September

Busfahrt nach Veit. Bergbahn zum Helm-Restaurant (2.041m). Weg 4 über Hahnspielhütte zur Sillianer Hütte (2.447m). Nicht allzu steiler Bergweg mit herrlicher Aussicht in die Sextener Dolomiten. Gehtzeit hierher 2 Stunden (Grenzweg!). Auf dem Rückweg Aufstieg zum Helm (Grenzberg!) (2.434m) und Abstieg zum Helm-Restaurant. Bergbahn nach Sexten und Busfahrt zurück zur Unterkunft.

Samstag, 28. September

Rückreise über Garmisch – AB – München; Mittagseinkehr in Farchant („Alter Wirt“)

Wanderführer: Helmut Volz und Ulrich Volz